Guy de Lussigny

Meisterwerke in Farbe 1976 - 2000

07.09.2024 – 30.11.2024

Arbeiten auf Holz, Leinwand und Papier 1976 – 2000

Das malerische Werk von Guy de Lussigny, der 1929 in Cambrai nahe Paris geboren wurde, ist von hoher Abstraktion und Musikalität gekennzeichnet. Tragender Gedanke ist die Sichtbarmachung des „Flächenraumes“, in den das Licht eindringt und sich behauptet. Dieser Raum zeigt sich in einer besonderen Dreidimensionalität unter Verzicht auf die Perspektive und drückt sich mit Hilfe von Hell- und Dunkelwerten aus. Der Künstler meidet die dramatische Geste und sucht die Konzentration in der Stille und Balance der reduzierten Form. Die feinen Hell- Dunkel-Nuancen sind es, die dem Flächenraum seiner Bilder eine hohe Plastizität verleihen. Malerei wird bei ihm zur farbigen Inszenierung der Fläche. Nach K. Malewitsch ist das Quadrat die Basis legende Form des Universums. Gemäß dieser Behauptung erforscht Guy de Lussigny die Beziehung zwischen Materie und Raum und beschränkt sein Bildvokabular auf monochrome Quadrate, die, unterbrochen von luziden Geraden und Horizonten, ihre Balance in der absoluten Stille des Farbraumes suchen. Der Betrachter wird von einer intensiven Profundität der Farbe angezogen und durch lichte Farbvektoren zu einer andersgearteten, freien Spiritualität geleitet.

Guy de Lussigny, Ohne Titel, 122 G2, 1974, Gouache auf Papier, 21 x 16 cm, Courtesy Galerie Gudrun Spielvogel

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