U Can Take

09.09.2022 – 23.09.2022

Mit Werken von 
Gabi Blum
Johannes Evers
Lars Koepsel
Marco Schuler
Performanceprogramm von
Esther Abdelghani
Gabi Blum
Haveit
Lisa Stertz
Felix Helmut Wagner
Max Weisthoff

Performanceprogramm zur OPEN ART
Fr., 9.9.22
18.15 Uhr Felix Helmut Wagner, Wien
19 Uhr Max Weisthoff, München
Sa., 10.9.22
14 Uhr Esther Abdelghani mit Diana Wöhrl, München
16 Uhr Haveit, Pristina (Kosovo)
So., 11.9.22 14 bis 16 Uhr
Gabi Blum, München
Lisa Stertz, Berlin

Ist die Seele frei und der Körper nicht? Sind Geist und Körper zwei verschiedene Substanzen? Wie sind sie miteinander verbunden? Bereits seit der Antike wird die grundlegende philosophische Frage nach der Beziehung von Körper und Seele, oder allgemeiner Materie und Geist, verhandelt.
Mittelpunkt der Express-Ausstellung U Can Take bildet die großformatige Wandmalerei des Münchner Künstlers Lars Koepsel, die sich als komplexes mehrfarbiges Schriftbild in der gesamten Höhe des DG Kunstraums präsentiert. Koepsels Arbeit greift den Refrain „you can take my body, you can take my bones, you can take my blood, but not my soul” des Songs ‚At The Purchaser’s Option‘ der US-amerikanischen Folk-Sängerin Rhiannon Giddens auf.
Diesen im Raum visualisierten Themenkomplex loten die regionalen und internationalen Künstler*innen mit einem kontrastreichen Video- und Performanceprogramm aus. Marco Schuler spielt in kurzen Sequenzen mit der Schwerkraft, Johannes Evers stellt berühmte Skulpturen nach und Gabi Blum platziert sich in Gemälden. Der Aufgang zur Empore verwandelt sich in den schmalsten Kinosaal der Welt und zeigt die junge Co-Produktion ,Submersion‘ unter der Regie von Leonard Schulz aus der Jahresausstellung der Bühnenbild-Klasse Brack an der AdBK.
U Can Take eröffnet zum OPEN ART Wochenende unter anderem mit Max Weisthoff aus München, der Themen wie Maske, Kontrolle und Übergriffigkeit bearbeitet und dem HAVEIT-Kollektiv aus Pristina/Kosovo, die sich in ihrer Arbeit mit queerfeministischen Themen wie Frauen*- und LGBTQ+ Rechten auseinandersetzen. Der Körper wird in einem selbstreflexiven Akt verdinglicht, er ist aber auch zum Schauplatz von Wunden, Schmerz und Gewalt. Im Rahmen der Finissage leiht die Münchner Performancekünstlerin Ruth Geiersberger der Performance-Ikone Marina Abramović ihre Stimme und liest aus ihrer Autobiografie ‚Durch Mauern gehen‘.

Lars Koepsel
You can take, 2022
Wandmalerei
710 x 650 cm

DG Kunstraum | Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst

Finkenstr. 4 (Wittelsbacher Platz)
80333 München

Tel. +49 (0) 89 282 548
info@dg-kunstraum.de

dg-kunstraum.de

Öffnungszeiten

Di – Fr 12.00 – 18.00 Uhr
Mo und Feiertage geschlossen

eingeschränkt barrierefrei