Siegfried Kaden

Brücken schlagen

14.11.2019 – 18.12.2019

Ein Überblick – 25 Jahre Cuba

Gezeigt werden: – „Stille Tage in Havanna“, (Grafik: Siegfried Kaden, Text: Johannes Willms). Die Serie in der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 1998, mit 52 Exponaten. Edition Minerva (Wolfratshausen), 1998.
– Die Korrespondenz aus 25 Jahren Kuba – Alemania. Ein Stück Zeitgeschichte mit Texten und Zeichnungen. Es sind an die 1000 Briefe und Postkarten, eine Art Tagebuch, die der Künstler in die Welt geschickt hat. Ein Teil dieser Korrespondenz, der im Besitz von Klaus Staeck ist, wird in das Staeck Archiv in der Akademie der Schönen Künste in Berlin übernommen werden.

„Kunst“ ist eine Sprache, ein Dialog, „Kunst“ überschreitet Grenzen, öffnet den Blick und lässt Menschen aufeinanderzugehen. Immer wieder gab und gibt es res- triktive Absichten diesen Dialog zu verhindern, ihn zu missbrauchen. Kunst wur- de als Karikatur, als Deformation – und nicht als Transformation – diskreditiert. „Das Bildungsbürgertum u.a. z. B. in Bayern, tendiert inzwischen wohl manchmal eher zum Kunstverständnis eines Arno Breker. Diese Einsicht kam mir in den letzten Jahren, als ich mehrere Auftragsportraits ausführen musste. Peinlich das Ganze und fatal“ (Siegfried Kaden).

Abbildung
Aus der Serie „Stille Tage in Havanna“, 1998

 

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