Room for One’s Own / Part I

26.11.2021 – 15.01.2022

Helene Appel / Candida Höfer / Leiko Ikemura / Goshka Macuga / Judy Rifka / Kiki Smith / Susan Weil / Marthe Wéry

Die Ausstellung lehnt sich an die Narration des bekannten Romans von Virginia Woolf an, welcher in den 1970er-Jahren zu einer Standardlektüre der Frauenbewegung wurde. Als junge Frau unterlag Virginia Woolf den Bedingungen der viktorianischen Gesellschaft, die für Frauen nur einen sehr beschränkten Wirkungs- und Entfaltungsraum vorsah. Auch heute ist ihr Roman besonders relevant, er öffnet eine universelle Diskussion über die Notwendigkeit eines Raumes für Kreation, für Stille und natürlich für Kunst. In unserer Gruppenausstellung präsentieren wir die Werke einer Vielzahl herausragender Künstlerinnen, welche in Beziehung zur Wissenschaft, Geschichte und Literatur ihre Arbeiten angehen und den Verlauf der Kunstgeschichte mitgestalten.
„Trotzdem glaube ich, dass diese Poetin, die nie ein Wort schrieb und an einer Kreuzung begraben wurde, noch lebt. (…) Sie lebt in Ihnen, in mir und in vielen anderen Frauen, die heute nicht hier sind. Ja, sie lebt. Denn wahre Poetinnen sterben nicht.“ – Virginia Woolf. A Room of One’s Own. 1929
Für die Eröffnung gilt die 2G-Regel (Impf- oder Genesungsnachweis).

Goshka Macuga
Aby Warburg on Madness and Ritual,
set for Scene 2, 2014
Tapisserie / Tapestry
270 × 366 cm
Edition of 5
© Goshka Macuga, VG Bild-Kunst Bonn 2021

Galerie Rüdiger Schöttle

Amalienstr. 41 (Rgb.)
80799 München

Tel. +49 (0) 89 333 686

Öffnungszeiten

Di – Fr 11.00 – 18.00 Uhr
Sa 12.00 – 16.00 Uhr

nicht barrierefrei