Im Augenblick des Staunens fällt das Ich mit der Welt in eins

06.10.2022 – 16.12.2022

Im Moment des Staunens scheint die Zeit eingefroren und der Augenblick wird mit immenser Intensität wahrgenommen. Wir staunen über alles, was wir als unerwartetes Geschehen erleben dürfen, besonders über das, was wir erst in existenziellen Grenzerfahrungen erkennen können. Wir staunen über das Geschenk des Lebens.
In der heutigen Gesellschaft wird das Staunen von der Wissenschaftsgläubigkeit stark verdrängt und schnelle Antworten der Suchmaschinen überlagern persönliche Wahrnehmungen und Eindrücke. Kunstwerke lassen sich nicht einfach über Suchbegriffe entzaubern oder einem Interpreten über ein „shazamen“ zuordnen. Die Betrachter*innen sind in der Ausstellung auf ihre eigenen Eindrücke zurückgeworfen und nähern dabei aktuellen Diskussionen an, die von den Kunstschaffenden aufgegriffen wurden. So sind Themen wie Teilhabe und Gerechtigkeit, Gender Gap, die Macht sozialer Netzwerke, die Sehnsucht des Menschen nach einer neuen Verbindung mit der Welt in der Ausstellung zu entdecken und laden die Betrachtenden selbst zum Staunen ein.


DG Kunstraum
Fadi Aljabour (*1980, Damaskus, lebt und arbeitet in Berlin)
Nina Lamiel Bruchhaus (*1990 Borken (Westfalen), lebt und arbeitet in Berlin)
Katrin Esser (*1985, lebt und arbeitet in Leipzig)
Flora Fritz (*1998 in Bretten, lebt und arbeitet in Karlsruhe)
Birgit Szepanski (*1970 in Hagen, lebt und arbeitet in Berlin)
Lea Corves (*1993 in Lübeck, lebt und arbeitet in Dresden)
Markus Zimmermann (* 1978 in Hannover, lebt und arbeitet in Berlin)
Flora Fritz
Hanna Nitsch

Katholische Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, 80802 München
Alwine Baresch
Toni Mauersberg
Lukas Sünder
Markus Zimmermann

Flora Fritz
Plu, 2022
100 cm x105 cm
Fotograf: Felix Günther

DG Kunstraum | Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst

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