Christiane Grimm – Roland Helmer

Schwingung des Lichts

18.06.2021 – 17.07.2021

Die „Schwingung des Lichts“ ist maßgebend für die Gestaltung von Raum mittels der Farbe. Mit diesem Konzept beschäftigen sich Christiane Grimm und Roland Helmer schon seit mehreren Jahrzehnten. Was beide Künstler vereint ist die Umsetzung dieses Gedankens in Kunstwerke und Objekte, die zwischen dem Zwei- und Dreidimensionalen schwanken. Die Heidelberger Künstlerin Christiane Grimm kreiert meist viereckige Objekte mit Prismen aus Glas. Als studierte Architektin konstruiert sie einen künstlichen Raum, in dem das Licht aufgefangen, durchbrochen und umgewandelt wird in ein dynamisches Spiel aus Farben und ihren Reflektionen. Die Farbe ist auch für den Münchner Altmeister der konkreten Malerei Roland Helmer seit den 1960er Jahren das Zentrum seiner künstlerischen Arbeit. Sein Spätwerk weist auf eine Vorliebe für reliefartige Oberflächen hin, denn diese verstärken die Dynamik aus Farbenwirkung und Perspektive des Betrachters. Der Lichteinfall auf das Kunstwerk bestimmt die Vibration der Oberflächen und macht sie zu einem bewegten Bild. Licht und die subtile Schwingung von Farbe im Raum erzeugen für den Betrachter eine vielschichtige Multiperspektivität im Grenzbereich von visueller Wahrnehmung.

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