Anna Mark – Kosmos Papier

17.01.2024 – 10.02.2024

Was für ein Glücksfall es doch war und ist, schon vor vielen Jahren Jean-Pascal Léger kennen gelernt zu haben. Seiner kontinuierlichen, nachdrücklichen Ausstellungsarbeit bei Centre d’Arts Plastiques de Royan ist es zu verdanken, dass ich auf das Werk von Anna Mark aufmerksam wurde.
Anna Mark, 1928 in Budapest geboren, 1956 von dort ins Saarland geflohen und anschließend nach Paris ausgewandert, gehört zu den Künstlerinnen, die immer konsequent ihren eigenen künstlerischen Weg verfolgt haben. Dabei verbindet sie die ungarische Tradition einer abstrakten, konstruktivistischen Bildsprache mit einem äußerst sensiblen Umgang mit dem Papier und den Malmaterialien generell.
Überlagerungen, feinste farbliche Abstufungen und eine Präzision, die nie mechanisch wird, bauen sich auf dem Blatt auf. Dabei verwendet sie oft als Grundierung eine hell-weiße, mittels einer serigraphisch gedruckten Fläche. Darauf entwickeln sich in zahlreichen Schichten und Überlagerungen ihre Bildwelten.
Im Jahr 2022 widmete das Ferenczy Museum Center in Budapest der Künstlerin eine große Retrospektive (mit Ausstellungskatalog).
Zitat Jean-Pascal Léger:
“[…] das Weiß gibt dem Schwarz- oder der Erdfarbe Raum. Die Leere umgibt, sie lässt die Geometrie wirken; sie unterbricht die Linie, die Fläche, sie bestimmt die Form mit; sie erhellt die Architektur auf menschliche Art und Weise und erfüllt sie mit Leben.
Das Nichts? Der Raum, der trennt und der aus der Trennung eine Verbindung schafft.“
Anna Mark (geb. 1928)
Ohne Titel, 2015
Gouache auf Papier
54 x 51 cm

Galerie Florian Sundheimer

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